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    AGB — Общие условия

    Правовую силу имеют Общие условия заключения сделок на немецком языке (AGB auf Deutsch) и Информация о праве на отказ от договора на немецком языке (Widerrufsbelehrung auf Deutsch). Переводы на русский язык предоставляются исключительно для удобства и понимания. В случае расхождений между немецкой и русской версиями применяется немецкая версия, если обязательные нормы законодательства не предусматривают иное.

    § 1 Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen

    1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, die Verbraucher über den Online-Shop unter
    https://shop.mapro-mpu.de
    mit der

    MaPro GmbH
    Klasingstr. 1–11
    33602 Bielefeld
    Deutschland
    E-Mail: info@mapro-mpu.de
    Telefon: 0521 1639030
    vertreten durch: Geschäftsführerin Maria Pererva
    Handelsregister: Amtsgericht Bielefeld, HRB 40369
    USt-IdNr.: DE259182961

    – nachfolgend „Anbieter" – abschließen.

    2. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

    3. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Verbraucher. Verträge mit Unternehmern werden auf Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht geschlossen.

    4. Gegenstand des Online-Shops sind ausschließlich digitale Produkte. Hierzu gehören insbesondere:

    a) digitale Inhalte, insbesondere E-Books und PDF-Arbeitshefte, die zum Herunterladen bereitgestellt werden;

    b) der zeitlich auf zwölf Monate begrenzte Zugang zum Onlineprogramm „MPU-Vorbereitung mit KI" als digitale Dienstleistung.

    5. Es werden keine körperlichen Waren und keine digitalen Inhalte auf körperlichen Datenträgern geliefert.

    6. Vertragssprache ist Deutsch.

    § 2 Leistungsbeschreibung und rechtliche Einordnung

    1. Die wesentlichen Eigenschaften, der Inhalt, der Umfang, die Zugriffsdauer und der Preis des jeweiligen digitalen Produkts ergeben sich aus der Produktbeschreibung, die zum Zeitpunkt der Bestellung im Online-Shop angezeigt wird.

    2. E-Books und PDF-Arbeitshefte werden als digitale Inhalte bereitgestellt, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden.

    3. Das Onlineprogramm „MPU-Vorbereitung mit KI" wird als zeitlich begrenzte digitale Dienstleistung bereitgestellt. Der Zugang besteht für einen Zeitraum von zwölf Monaten ab der erstmaligen Freischaltung, sofern in der jeweiligen Produktbeschreibung kein abweichender Beginn ausdrücklich angegeben ist.

    4. Der Vertrag über das Onlineprogramm endet automatisch mit Ablauf der vereinbarten zwölfmonatigen Nutzungsdauer. Eine automatische Verlängerung oder ein Abonnement wird nicht begründet, sofern dies in der Produktbeschreibung und im Bestellprozess nicht ausdrücklich anders vereinbart wird.

    5. Die angebotenen Inhalte und Funktionen dienen der allgemeinen Information, Selbstreflexion und Vorbereitung auf eine medizinisch-psychologische Untersuchung. Sie ersetzen weder eine individuelle medizinische, psychotherapeutische oder rechtliche Beratung noch eine Untersuchung oder Begutachtung durch eine Begutachtungsstelle.

    6. Der Anbieter schuldet keinen bestimmten Prüfungserfolg und insbesondere keine positive medizinisch-psychologische Begutachtung. Der Erfolg hängt unter anderem von den persönlichen Voraussetzungen, der individuellen Mitwirkung, der tatsächlichen Verhaltensänderung und der Bewertung durch die zuständige Begutachtungsstelle ab.

    7. Soweit das Onlineprogramm automatisiert erzeugte oder KI-gestützte Inhalte bereitstellt, sind diese als unterstützende Arbeits- und Reflexionshilfen zu verstehen. Nutzer müssen Angaben und Empfehlungen eigenverantwortlich prüfen. Individuell bedeutsame Entscheidungen dürfen nicht ausschließlich auf automatisiert erzeugte Inhalte gestützt werden.

    § 3 Vertragsschluss

    1. Die Darstellung der Produkte im Online-Shop stellt kein rechtlich bindendes Vertragsangebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung.

    2. Der Kunde kann ein Produkt auswählen und in den virtuellen Warenkorb legen. Vor Abschluss der Bestellung werden die ausgewählten Produkte, der Gesamtpreis und die wesentlichen Vertragsinformationen in einer Bestellübersicht angezeigt.

    3. Der Kunde kann Eingabefehler vor Abgabe seiner Bestellung mithilfe der im Bestellprozess vorgesehenen Korrekturmöglichkeiten erkennen und berichtigen.

    4. Mit Betätigung des Buttons „Zahlungspflichtig bestellen" gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss des Vertrags über die im Warenkorb enthaltenen Produkte ab.

    5. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter das Angebot annimmt. Die Annahme erfolgt durch eine ausdrückliche Auftragsbestätigung per E-Mail, durch die Freischaltung des Onlineprogramms oder durch die Bereitstellung des Downloadlinks, je nachdem, welches Ereignis zuerst eintritt.

    6. Eine automatisch versandte Eingangsbestätigung, die lediglich den Eingang der Bestellung dokumentiert, stellt noch keine Annahme des Vertragsangebots dar, sofern sie nicht zugleich ausdrücklich als Auftragsbestätigung bezeichnet wird.

    7. Nach Vertragsschluss erhält der Kunde die Vertragsbestätigung einschließlich der anwendbaren Allgemeinen Geschäftsbedingungen und der Widerrufsbelehrung auf einem dauerhaften Datenträger, insbesondere per E-Mail.

    8. Der Vertragstext wird vom Anbieter im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungspflichten gespeichert. Der Kunde erhält die für den Vertrag maßgeblichen Informationen mit der Vertragsbestätigung per E-Mail. Sofern ein Kundenkonto angeboten wird, können dort gegebenenfalls weitere Bestelldaten eingesehen werden.

    § 4 Bereitstellung digitaler Inhalte und Dienstleistungen

    1. Die Bereitstellung erfolgt nach Vertragsschluss und erfolgreichem Abschluss des Zahlungsvorgangs.

    2. E-Books und PDF-Arbeitshefte werden durch einen Downloadlink bereitgestellt. Der Link wird an die vom Kunden im Bestellprozess angegebene E-Mail-Adresse gesendet oder unmittelbar nach Abschluss der Bestellung angezeigt.

    3. Das Onlineprogramm wird durch Freischaltung eines persönlichen Zugangs oder Übersendung eines Zugangslinks bereitgestellt. Die Zugangsdaten werden an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse übermittelt.

    4. Hat der Kunde ausdrücklich verlangt, dass die Bereitstellung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, erfolgt die Freischaltung grundsätzlich unmittelbar nach erfolgreicher Zahlung und Vertragsschluss.

    5. Der Kunde ist verpflichtet, eine zutreffende und erreichbare E-Mail-Adresse anzugeben und sicherzustellen, dass E-Mails des Anbieters empfangen werden können. Dies umfasst insbesondere die Kontrolle des Spam-Ordners.

    6. Kann die Bereitstellung aufgrund einer fehlerhaft angegebenen E-Mail-Adresse oder anderer vom Kunden zu vertretender Umstände nicht erfolgen, bleibt der Anbieter zur erneuten Bereitstellung verpflichtet, sobald der Kunde die erforderlichen Angaben berichtigt hat.

    7. Der Anbieter ist berechtigt, den Zugang vorübergehend einzuschränken, soweit dies wegen notwendiger Wartungsarbeiten, Sicherheitsmaßnahmen oder zur Beseitigung technischer Störungen erforderlich ist. Planbare Einschränkungen werden, soweit möglich und zumutbar, vorher angekündigt.

    8. Gesetzliche Rechte des Kunden wegen einer unterbliebenen, verspäteten oder mangelhaften Bereitstellung bleiben unberührt.

    § 5 Technische Voraussetzungen

    1. Für die Nutzung der digitalen Produkte benötigt der Kunde:

    a) ein internetfähiges Endgerät;
    b) eine ausreichend stabile Internetverbindung;
    c) einen aktuellen Webbrowser;
    d) eine erreichbare E-Mail-Adresse;
    e) für PDF-Dateien eine Software, mit der Dateien im PDF-Format geöffnet und dargestellt werden können.

    2. Weitere besondere technische Anforderungen, insbesondere unterstützte Betriebssysteme, Browser oder Endgeräte, werden in der jeweiligen Produktbeschreibung angegeben, soweit solche Anforderungen bestehen.

    3. Der Kunde ist für die Funktionsfähigkeit, Aktualität und Sicherheit des eigenen Endgeräts, Betriebssystems, Browsers und Internetzugangs verantwortlich.

    4. Der Anbieter gewährleistet keine Kompatibilität mit veralteten, nicht mehr unterstützten oder technisch veränderten Systemen, soweit die gesetzlichen Anforderungen an die Vertragsmäßigkeit des digitalen Produkts erfüllt sind.

    § 6 Nutzungsrechte

    1. Mit vollständiger Zahlung erhält der Kunde ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Recht, die erworbenen digitalen Inhalte ausschließlich für eigene private Zwecke zu nutzen.

    2. Bei E-Books und PDF-Arbeitsheften umfasst das Nutzungsrecht das Herunterladen und Speichern auf den eigenen Endgeräten sowie das Anfertigen einzelner Ausdrucke für den persönlichen Gebrauch.

    3. Der Zugang zum Onlineprogramm ist personengebunden und darf ausschließlich vom Kunden selbst genutzt werden.

    4. Nicht gestattet sind insbesondere:

    a) die Weitergabe von Dateien, Zugangsdaten oder Inhalten an Dritte;
    b) die öffentliche Zugänglichmachung, Veröffentlichung oder Verbreitung;
    c) die entgeltliche oder unentgeltliche Vervielfältigung für Dritte;
    d) der Weiterverkauf oder die Vermietung;
    e) die Bearbeitung oder Verwendung zur Erstellung konkurrierender Angebote;
    f) das automatisierte Auslesen, Kopieren oder Erfassen von Inhalten, soweit dies nicht gesetzlich zwingend erlaubt ist.

    5. Zwingende gesetzliche Nutzungsbefugnisse bleiben unberührt.

    6. Bei konkreten Anhaltspunkten für eine unbefugte Nutzung oder Weitergabe darf der Anbieter den Zugang vorübergehend sperren. Der Kunde wird hierüber informiert und erhält Gelegenheit zur Stellungnahme. Gesetzliche Ansprüche des Anbieters bleiben unberührt.

    § 7 Preise und Zahlung

    1. Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung im Online-Shop angegebenen Preise.

    2. Sämtliche Preise sind Gesamtpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer, soweit diese anfällt.

    3. Die im jeweiligen Bestellprozess angebotenen Zahlungsarten werden dem Kunden vor Abgabe der Bestellung angezeigt.

    4. Die Zahlungsabwicklung kann über den Zahlungsdienstleister Stripe erfolgen. Bei Nutzung eines Zahlungsdienstes gelten ergänzend die Vertrags- und Datenschutzbedingungen des jeweiligen Zahlungsdienstleisters im Verhältnis zwischen dem Kunden und dem Zahlungsdienstleister.

    5. Der Anbieter bleibt auch bei Einschaltung eines Zahlungsdienstleisters Vertragspartner des Kunden hinsichtlich des erworbenen digitalen Produkts.

    6. Der Kaufpreis ist mit Vertragsschluss fällig, sofern im Bestellprozess nichts Abweichendes angegeben wird.

    7. Schlägt eine Zahlung aus Gründen fehl, die der Kunde zu vertreten hat, kann der Anbieter die Bereitstellung bis zum erfolgreichen Abschluss der Zahlung zurückhalten. Gesetzliche Rechte wegen Zahlungsverzugs bleiben unberührt.

    § 8 Vertragslaufzeit des Onlineprogramms

    1. Der Zugang zum Onlineprogramm wird für einen festen Zeitraum von zwölf Monaten bereitgestellt.

    2. Die Laufzeit beginnt grundsätzlich mit der erstmaligen Freischaltung des Zugangs. Ein abweichender Beginn gilt nur, wenn er vor Vertragsschluss ausdrücklich vereinbart wurde.

    3. Der Zugang endet nach Ablauf der zwölfmonatigen Vertragslaufzeit automatisch, ohne dass es einer Kündigung bedarf.

    4. Es erfolgt keine automatische Vertragsverlängerung.

    5. Das Recht beider Vertragsparteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

    6. Gesetzliche Rechte des Kunden zur Vertragsbeendigung wegen einer unterbliebenen oder mangelhaften Bereitstellung des digitalen Produkts bleiben unberührt.

    § 9 Vertragsmäßigkeit, Aktualisierungen und Mängelrechte

    1. Für die digitalen Inhalte und digitalen Dienstleistungen gelten die gesetzlichen Vorschriften über Verträge über digitale Produkte, insbesondere die §§ 327 ff. BGB.

    2. Der Anbieter stellt die digitalen Produkte vertragsgemäß bereit. Ein digitales Produkt ist vertragsgemäß, wenn es bei Bereitstellung und während des maßgeblichen Bereitstellungszeitraums den gesetzlichen subjektiven und objektiven Anforderungen sowie den vereinbarten Integrationsanforderungen entspricht.

    3. Bei der fortlaufenden Bereitstellung des Onlineprogramms ist der Anbieter während der zwölfmonatigen Vertragslaufzeit verpflichtet, die Vertragsmäßigkeit des digitalen Produkts aufrechtzuerhalten.

    4. Der Anbieter stellt dem Kunden Aktualisierungen einschließlich Sicherheitsaktualisierungen bereit, die zur Erhaltung der Vertragsmäßigkeit erforderlich sind. Der Kunde wird über verfügbare Aktualisierungen und die Folgen einer unterlassenen Installation informiert, soweit eine Installation durch den Kunden erforderlich ist.

    5. Unterlässt der Kunde die Installation einer bereitgestellten Aktualisierung innerhalb einer angemessenen Frist, haftet der Anbieter nicht für einen Mangel, der allein auf das Fehlen dieser Aktualisierung zurückzuführen ist, sofern der Anbieter den Kunden ordnungsgemäß über die Verfügbarkeit und die Folgen der unterlassenen Installation informiert hat und die fehlerhafte oder unterlassene Installation nicht auf eine mangelhafte Installationsanleitung des Anbieters zurückzuführen ist.

    6. Ist das digitale Produkt mangelhaft, stehen dem Kunden die gesetzlichen Rechte zu. Der Kunde kann insbesondere Nacherfüllung verlangen. Unter den gesetzlichen Voraussetzungen kann er den Vertrag beenden oder den Preis mindern sowie Schadensersatz oder Ersatz vergeblicher Aufwendungen verlangen.

    7. Der Anbieter kann die vom Kunden gewählte Art der Nacherfüllung nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen verweigern.

    8. Der Kunde soll auftretende Funktionsstörungen oder Mängel möglichst genau beschreiben und dem Anbieter unter info@mapro-mpu.de mitteilen. Die gesetzlichen Rechte des Kunden werden nicht davon abhängig gemacht, dass eine bestimmte Form der Mängelanzeige eingehalten wird.

    9. Gesetzliche Beweislastregeln und Verjährungsfristen bleiben unberührt.

    § 10 Änderungen des Onlineprogramms

    1. Änderungen des Onlineprogramms, die über das zur Erhaltung der Vertragsmäßigkeit Erforderliche hinausgehen, erfolgen nur im Rahmen der gesetzlichen Voraussetzungen.

    2. Solche Änderungen können insbesondere aufgrund technischer Weiterentwicklungen, geänderter Sicherheitsanforderungen oder zur Anpassung an neue technische Umgebungen erforderlich werden.

    3. Eine Änderung erfolgt nur, wenn der Vertrag einen triftigen Grund hierfür vorsieht, dem Kunden durch die Änderung keine zusätzlichen Kosten entstehen und der Kunde klar und verständlich über die Änderung informiert wird.

    4. Beeinträchtigt eine Änderung den Zugang oder die Nutzbarkeit des Onlineprogramms für den Kunden nicht nur unerheblich, stehen dem Kunden die gesetzlichen Rechte zu.

    § 11 Widerrufsrecht

    1. Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung.

    2. Bei digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellt werden, kann das Widerrufsrecht vorzeitig erlöschen, wenn:

    a) der Kunde ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Vertragserfüllung beginnt;
    b) der Kunde seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er durch seine Zustimmung mit Beginn der Vertragserfüllung sein Widerrufsrecht verliert; und
    c) der Anbieter dem Kunden eine Vertragsbestätigung nach den gesetzlichen Vorschriften zur Verfügung gestellt hat.

    3. Die Regelung in Absatz 2 betrifft insbesondere sofort bereitgestellte E-Books und PDF-Arbeitshefte.

    4. Beim zwölfmonatigen Onlineprogramm erlischt das Widerrufsrecht nicht allein durch die Freischaltung des Zugangs. Hat der Kunde ausdrücklich verlangt, dass die Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, kann er bei einem wirksamen Widerruf unter den gesetzlichen Voraussetzungen zur Zahlung eines angemessenen Betrags für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung verpflichtet sein.

    5. Das Widerrufsrecht beim Onlineprogramm erlischt bei vollständiger Erbringung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen, insbesondere wenn der Kunde vor Beginn der Leistung ausdrücklich zugestimmt hat, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt, und seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass sein Widerrufsrecht mit vollständiger Vertragserfüllung erlischt.

    § 12 Pflichten des Kunden und Kontosicherheit

    1. Der Kunde muss seine Zugangsdaten geheim halten und vor dem Zugriff unbefugter Dritter schützen.

    2. Der Kunde muss den Anbieter unverzüglich informieren, wenn Anhaltspunkte dafür bestehen, dass Zugangsdaten unbefugt verwendet werden.

    3. Der Kunde darf das Onlineprogramm nicht in einer Weise nutzen, die gegen geltendes Recht, Rechte Dritter oder allgemein anerkannte Sicherheitsanforderungen verstößt.

    4. Insbesondere dürfen keine schädlichen Programme, automatisierten Abfragesysteme oder sonstigen technischen Mittel eingesetzt werden, die den Betrieb des Onlineprogramms beeinträchtigen können.

    5. Bei erheblichen oder wiederholten Pflichtverletzungen kann der Anbieter den Zugang nach vorheriger Abmahnung vorübergehend sperren. Eine vorherige Abmahnung ist entbehrlich, wenn die Pflichtverletzung besonders schwerwiegend ist oder eine sofortige Sperrung zum Schutz des Systems oder anderer Nutzer erforderlich ist.

    6. Gesetzliche Mängelrechte des Kunden dürfen nicht dadurch eingeschränkt werden, dass der Anbieter den Zugang sperrt.

    § 13 Haftung

    1. Der Anbieter haftet unbeschränkt:

    a) bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit;
    b) bei schuldhafter Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit;
    c) nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes;
    d) im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie;
    e) in sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

    2. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet der Anbieter auf den vertragstypischen und bei Vertragsschluss vorhersehbaren Schaden. Eine wesentliche Vertragspflicht ist eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

    3. Im Übrigen ist die Haftung für leicht fahrlässig verursachte Schäden ausgeschlossen.

    4. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Beschäftigten und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

    5. Die gesetzlichen Ansprüche des Kunden wegen Mängeln digitaler Produkte bleiben unberührt.

    § 14 Datenschutz

    1. Personenbezogene Daten werden nach Maßgabe der anwendbaren Datenschutzvorschriften verarbeitet.

    2. Nähere Informationen zur Art, zum Umfang, zu den Zwecken und zu den Rechtsgrundlagen der Verarbeitung enthält die gesonderte Datenschutzerklärung unter: https://mapro-mpu.de/ru/datenschutz

    3. Der Kunde soll in Eingabefeldern des Onlineprogramms keine Gesundheitsdaten, vollständigen Gutachten, behördlichen Schreiben oder sonstigen besonders sensiblen personenbezogenen Daten eingeben, soweit dies für die ausdrücklich angebotene Funktion nicht erforderlich und datenschutzrechtlich nicht vorgesehen ist.

    4. Soweit das Onlineprogramm die Verarbeitung sensibler personenbezogener Daten ausdrücklich vorsieht, müssen die Zwecke, Rechtsgrundlagen, Empfänger, Speicherfristen und eingesetzten technischen Dienstleister in der Datenschutzerklärung gesondert erläutert werden.

    § 15 Verbraucherstreitbeilegung

    Der Anbieter ist weder verpflichtet noch bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

    § 16 Anwendbares Recht

    1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

    2. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als ihnen dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der ihnen durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates gewährt wird, in dem sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben.

    3. Gesetzliche Regelungen über die internationale Zuständigkeit der Gerichte bleiben unberührt.

    § 17 Schlussbestimmungen

    1. Nebenabreden bestehen nicht, soweit sie nicht ausdrücklich vereinbart wurden.

    2. Individuelle Vereinbarungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

    3. Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gelten die gesetzlichen Vorschriften.

    Stand: Juli 2026

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